Therapieformen

Einige Therapieformen wird man mit einem rein materialistisch geprägten Blick auf die Welt sicher nur schwer verstehen können. Das ist schon bei der allseits bekannten Akupunktur und ebenso bei der Homöopathie so.

Deshalb mache ich darauf aufmerksam, dass bei speziellen Therapieformen öffentlich aktuelle wissenschaftliche Auffassungen dagegen stehen und Beweise in diesem Sinne  (noch) fehlen. In der Abrechnung von Leistungen bei den Krankenkassen und Beihilfen (individueller Versicherungsstatus)  findet u.a. das seinen Niederschlag, weswegen ausgewählte Leistungen dort nicht oder nur teilweise und in einer begrenzten Höhe erstattet werden. Zwischen Heilpraktiker und Patient  besteht diesbezüglich ein Privatvertrags- Verhältnis.

Oft haben wir keine treffenden Worte oder Modelle für Erklärungen und befinden uns im Konflikt mit dem uns über Bildung und Medien vermittelten Weltbild. Dennoch: Erleben, Spüren und Ergebnisse sind der eigentliche Zugang zur Sache. Das gilt auch für  Therapie und Heilung.

In kurzen Worten eine kleine Auswahl:

THERAPIEGESPRÄCH

Das Therapiegespräch ist sehr wichtig. Es ist sehr individuell und schafft die Basis für die Zusammenarbeit. Patient und Therapeut bilden in der Sache immer eine Einheit. Vertrauen ist wichtig. Oft ist das gute Therapiegespräch schon der wichtigste Meilenstein für den Patienten. Ein Gespräch kann heilen, weil es löst. Psychisch dominierte Beschwerden finden hier wichtige Aufklärungs- und Lösungsansätze und können durch weitere  Schritte ergänzt werden.

KLASSISCHE HOMÖOPATHIE

In der klassischen Homöopathie wird in einer sog. „Anamnese und Repertorisation“ die Konstitution (der PatientIn – Typus) ermittelt. Es gibt über hundert Konstitutionen. Jeder Mensch benötigt also sein KONSTITUTIONSMITTEL, dass ihm – verbunden mit der richtigen Potenzierung dieses Mittels- bei einer Erkrankung hilft. Es hilft unabhängig vom zu heilenden Symptom, weil es ordnet und reguliert nach dem Muster der Konstitution.

MANUALTHERAPIE(N)

Manualtherapie umfasst eine große Anzahl verschiedener Techniken, die alle mit der Arbeit der Hände des Therapeuten an dem/der PatientIn durchgeführt werden. Oft gilt das eingeschränkt, weil die Intention, die gerichtete Aufmerksamkeit, das Spüren- Wahrnehmen- Reagieren des Therapeuten und die Kraft seines Bewusstseins in den Prozess zusätzlich eingehen, so dass schließlich nicht nur die mechanische Arbeit der Hände wirkt. Viele Techniken benötigen ganz individuell und  weit mehr als 1 Stunde Zeit.

Hier nur kurz  einige Techniken:

Breuss- Dorn- Therapie:

Eine sanfte Korrektur von Gelenken und Wirbelkörpern, bei der keine ruckartigen Bewegungen entstehen und damit keine Gefahr für Einklemmen und Reißen von Gewebestrukturen. Die  Ausgleichsmassage danach ordnet das Gewebe.

Shiatsu:

Eine japanische Technik und traditionell am Boden (auf Matten) ausgeführt. Eine „Kunst des Berührens“ und sehr sanft. Die Intention des Therapeuten ist tragend und die Arbeit findet nicht vor allem am physischen Körper des Patienten statt, sondern im Umlauf seiner Energieströme (siehe auch Akupunktur), wodurch Heilung befördert wird.

Somato emotionale Behandlung:

Der Therapeut führt den Patienten durch die Bewegungsabläufe und Haltungen, die dessen  Körperintelligenz vorgibt. Dazu muss er sich völlig auf die subtilsten Bewegungsimpulse des Patienten abstimmen. Die Behandlung  ist körperlich und psychisch sehr tiefgreifend und umstimmend.

Osteopathie:

Der Therapeut stimuliert je nach Beschwerdebild subtil den  Organismus des Patienten, um den Organismus dazu zu bringen, selbstausgleichend seinen Weg zur Heilung zu finden. Die Beteiligung körpereigener Systeme an diesem Prozess ist vielschichtig.

Chiropraktik, NP-Massage u.a.

Bei diesen Techniken wird physisch mehr Kraft durch den Therapeuten eingebracht. Wenn nicht eine physische Ortskorrektur /(Los-)Lösung erfolgt, um schmerzhafte Lagen am Patienten aufzuheben, sind es oft reflektorische Wirkungen, die Linderung und Heilung auf den Weg bringen. Der Patient spürt hierbei je nach Technik und individueller Lage  eine kurze Schmerzeinwirkung  im Übergang zur geklärten Situation.

AKUPUNKTUR/AKUPRESSUR

Akupunktur ist in unserer Kultur heute quasi allseits bekannt und wirksam in den großen Strömen unseres Energiekörpers durch subcutanes Einbringen feiner (Akupunktur-)Nadeln (meist 0,2 mm dick) an  Schlüsselpunkten dieser Kanäle. Im Schwerpunkt arbeite ich mit Akupunktur nach den klassischen Meridianen (TCM) und mit YNSA- Schädelakupunktur (energetisch hochwirksam!). Alle Punkte können auch akupressiert werden (d.h. ohne Nadeleinsatz), wobei ein Kraftaufwand des Therapeuten und eine gewisse Schmerzwahrnehmung des Patienten im Übergang ins Spiel kommen und die energetische Wirkung meist geringer ist.

ENERGETISCHE VERFAHREN

Die energetischen Verfahren umschließen ein großes Feld, wobei technische Geräte eingesetzt werden können oder je nach Können und Format des Therapeuten Methoden ohne technisches Equipment sehr wirksam sind und für Laien oft ganz erstaunliche Wirkungen ergeben. Beim Erklären/Verstehen von energetischen Verfahren ist deutlich zu berücksichtigen, dass sich die westliche  Kultur mit ihrem materialistisch geprägten  Weltbild den Zugang dahin nahezu verbaut hat. Es bleibt in der Entscheidung des Einzelnen, den Zugang für sich zu öffnen.

NLS- Geräte und Bioresonanz:

Diese Methodik ist Geräte basierend. Die jüngeren Hauptimpulse (aber nicht die ersten) zur Auffassung des Körpers eines Lebewesens als energetische Struktur  und damit die messtechnische Erfassung und therapeutische Einwirkung  über Energiemuster mittels solcher  Geräte stammen aus der Arbeit der russischen Raumfahrt. Die Geräte ( nichtlineare Systeme -NLS) werden technisch ständig weiter entwickelt und mittlerweile gibt es Hersteller dieser und ähnlicher Geräte auch in anderen Ländern und unterschiedliche Entwicklungsstufen von Geräten. Bioresonanzgeräte repräsentieren eher die  früheren Entwicklungsstadien. Ich arbeite aktuell mit einem Vitascanning- Gerät.

ACCESS TO INNATE:

Eine Methodik frei von technischem Equipment. Maßgeblich entwickelt von Dr. Douglas Diehl (US Dr. Chiropraktik). Der Therapeut setzt nur subtile Berührungen am Patienten ein, um ihn energetisch auszugleichen. In einer zweiten Prozessstufe werden Lebensereignisse als Stress- „Anker“ im energetischen Gedächtnis des Patienten gefunden und deren  fortgesetzte unbewusste (Ein-)Wirkung auf heutige Situationen beendet. Grundsatz: Bei Stress kann ein Organismus nicht heilen, weil seine Ressourcen darin verzehrt werden. Beseitigung von Stress löst den Patienten aus dem Dilemma und macht den Weg zur Heilung frei.

Trance- Therapie:

Unser physischer Körper/Soma entspricht in seinem Aufbau dem Zustand unseres Energiekörpers (Aura). Wir können auf unseren physischen Körper therapeutischen Einfluss ausüben, indem wir die Energiezustände der Aura gezielt ansprechen. Der Weg dazu führt über das Unterbewusstsein, dass unter Trance zugänglich wird. Der Therapeut simuliert eine Therapie oder OP für das Unterbewusstsein und stimuliert damit eine Änderung im Energiekörper und letztlich im physischen Körper.

Organansprache:

Alles, was existiert, ist Bewusstsein in seinen verschiedenen Erscheinungsphasen und Ebenen. Jede Struktur hat „ihr“ Bewusstsein . So lässt sich auch jedes Organ als eine solche Struktur verstehen und mittels Bewusstsein ansprechen. Das ist therapeutisch sehr gut nutzbar und macht erstaunliche Ergebnisse möglich.